5 Fragen an Rolf Hempelmann, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich vertrete den Wahlkreis 120 (Essen-Nord/Ost) als direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von Beruf bin ich Lehrer für Sport und Englisch und habe von 1985-1994 ein Essener Gymnasium geleitet. In der SPD engagiere ich mich seit mehr als 25 Jahren. Zunächst kümmerte ich mich zehn Jahre um kommunalpolitische Belange, bevor ich 1994 erstmals in den Bundestag einzog. Hier bin ich Mitglied des Wirtschaftsausschusses und leite als Energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion die fachübergreifende Arbeitsgruppe Energie der Fraktion.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Ich setze mich für eine sichere, klimaschonende und auch in Zukunft bezahlbare Energieversorgung in Deutschland ein. Das können wir über die Modernisierung unseres Kraftwerksparks und mehr Effizienz bei Erzeugung und Verbrauch erreichen. Ich unterstütze den Ausbau der erneuerbaren Energien im Deutschland, der alle bisherigen Erwartungen übertroffen und neue Märkte und Arbeitsplätze geschaffen hat. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass die energieintensiv produzierende Industrie bei uns im Lande Perspektiven hat und Arbeitsplätze erhalten bleiben.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die SPD steht für Grundwerte, die ein solidarisches und gleichberechtigtes Dasein in unserer Gesellschaft ermöglichen. Der aktuellen Krise und den Auswirkungen der Globalisierung müssen wir mit Zusammenhalt begegnen, denn jeder von uns hat Anspruch auf gleiche Chancen: eine erstklassige Bildung, einen Arbeitsplatz und fairen Lohn. Wir werden uns für die Ausweitung des gesetzlichen Mindestlohns einsetzen und Familien unterstützen. Schwarz-Gelb steht für eine Politik, die dem zügellosen Kapitalismus zuträglich ist, der uns in die Krise gerissen hat. Dabei haben wir jetzt die Chance, Lehren aus der Krise ziehen und klare Regeln für die Finanzmärkte verabreden. Die Sozialdemokraten kämpfen für eine menschliche Gesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften und die Rückbesinnung auf eine echte Soziale Marktwirtschaft.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, sich über Kandidaten und Parteiprogramme zu informieren. Der Stellenwert dieses Informationsmediums macht sich in der verstärkten Inanspruchnahme des Internets sowohl durch die Wahlkämpfenden als auch seitens interessierter Bürger bemerkbar. Es ist eine Chance für mehr Transparenz, bringt aber auch eine Beschleunigung der Berichterstattung mit sich, die der Qualität der Beiträge und der Glaubwürdigkeit von Information häufig nicht zuträglich ist. Aufgrund dieser Schnelllebigkeit kann es die traditionelle Presseberichterstattung und persönliche Begegnungen mit den Kandidaten nicht ersetzen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Bitte gehen Sie am 27. September wählen. Nutzen Sie Ihre Stimme, um mitzubestimmen, wer die Geschicke dieses Landes in den nächsten vier Jahren lenkt.







