5 Fragen an Anette Kramme, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Anette Kramme. Ich bin 41 Jahre und von Beruf Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht. Ich bin seit 1998 Bundestagsabgeordnete für die SPD. Mein Wahlkreis ist Bayreuth. In Berlin widme ich mich vor allem dem Bereich Arbeit und Soziales und bin Berichterstatterin meiner Fraktion – wie soll es auch anders sein – für das individuelle und kollektive Arbeitsrecht.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Für die Menschen! Denn: Politik ist für die Menschen da. Sie ist kein Selbstzweck.
Konkret kämpfe ich mit meiner ganzen Kraft z.B. für einen gesetzlichen Mindestlohn – ebenso wie gegen die Ausbeutung von Praktikanten und für faire Regeln in der Leiharbeit.
Diese Themen liegen mir ebenso am Herzen wie flexible Möglichkeiten zum vorzeitigen Renteneintritt, z.B. durch geförderte Altersteilzeit oder Teilrente. Besonders wichtig ist mir auch, die Menschen vor Altersarmut zu schützen. Es kann nicht sein, dass jemand sein Leben lang arbeitet und dann von seiner Rente nicht leben kann.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die SPD ist für mich die beste Alternative. Sicherlich haben auch wir in der Vergangenheit schmerzhafte Entscheidungen treffen müssen. Wir hatten aber im Gegensatz zu den Konservativen den Mut zu Reformen. Und das war wichtig für unser Land. Auch in der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise hat die SPD das Ruder übernommen. Die beiden Konjunkturpakete tragen ganz maßgeblich die Handschrift der SPD. Wir waren es, die das kommunale Investitionsprogramm auf den Weg gebracht haben. Wir haben den Kinderbonus und das Schulstarterpaket eingeführt. Wir haben die Umweltprämie für Autos ins Leben gerufen. Wir haben den Schutzschirm für Arbeit, also z.B. die Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld, durchgesetzt. Die SPD handelt und sitzt nicht aus. Wir beantworten die Probleme von heute mit sozial ausgewogenen Lösungen, die in die Zukunft reichen.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Der Einfluss des Internets hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Ich halte das Internet für eine wichtige Informations- und Kommunikationsplattform. Mir als Abgeordnete eröffnet es die Möglichkeit, mich und meine Arbeit vorzustellen und mit Bürgern ins Gespräch zu kommen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Demokratie lebt vom Mitmachen. Jede und jeder einzelne trägt für das Gelingen unseres Gemeinwesens Verantwortung. Also krempeln Sie die Ärmel hoch, machen Sie mit und gehen Sie am 27. September wählen.








