5 Fragen an Holger Haibach, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Holger Haibach. Ich bin 1971 in Usingen geboren. Ich bin verheiratet und lebe in Weilrod (Hessen).
Seit September 2002 bin ich für die CDU/CSU-Fraktion Mitglied des Deutschen Bundestages als Wahlkreisabgeordneter für den Wahlkreis 176 (Hochtaunus - Oberlahn). Hier befasse ich mich insbesondere mit dem Thema Menschenrechte und bin Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und Vorsitzender des Tibet Gesprächskreises im Deutschen Bundestag. Daneben gehöre ich der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg an.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
In meiner Arbeit als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe setze ich mich vor allem für die Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen mit den Schwerpunkten Asien und Menschenrechtsschutzsysteme ein. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Thema Presse- und Informationsfreiheit.
Durch mein Engagement im Rahmen des Tibet Gesprächskreises möchte ich dazu beitragen, dass die Menschenrechtsverletzungen in Tibet innerhalb des Parlaments und in der Öffentlichkeit Gehör finden. Hierbei arbeiten wir als Tibet Gesprächskreis eng mit NROs (Anm. der Redaktion: Nichtregierungsorganisation) zusammen, die sich für Tibet engagieren.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die CDU tritt entschlossen für die weitere Ausgestaltung der sozialen Marktwirtschaft zum Wohle der Menschen in Deutschland ein. Wir wollen die Folgen der Wirtschaftskrise abfedern und geben der wirtschaftlichen Erholung den nötigen Schwung. Wir treten ein für den Ausbau neuer, umweltfreundlicher Technologien und fördern die Gestaltung guter Lebensumstände für Familien. Wir setzen auf eine gerechte und bezahlbare Finanz- und Steuerpolitik, die den Menschen genügend Geld zum Leben lässt. Wir engagieren uns für eine Außenpolitik des Dialogs und des Friedens und die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht der Staat, der alles leiten und vorgeben soll. Eigenverantwortlichkeit und gegenseitige Solidarität sind für uns kein Gegensatz, sondern Ausdruck unseres Staates und unserer Demokratie.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet gewinnt für meine Arbeit als Abgeordneter stetig an Bedeutung. Es ist für die Kommunikation mit meinen Wählerinnen und Wählern enorm wichtig und hilfreich. Über meine Website (www.holger-haibach.de) können sich die Wählerinnen und Wähler zu jeder Tageszeit über meine Arbeit im Deutschen Bundestag informieren und Fragen an mich richten. Dies erleichtert den Kontakt zu meinem Wahlkreis natürlich enorm. Dies wird sich auch während des Wahlkampfes 2009 bemerkbar machen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Ich wünsche mir, dass alle Wählerinnen und Wähler von ihrer Wählerstimme Gebrauch machen und sich zahlreich an der Bundestagswahl beteiligen. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen. Jede Bürgerin und Bürger ist aufgerufen zur Wahl zu gehen und sich aktiv in das politische Geschehen einzumischen. Dabei ist es egal, ob man einer lokalen Bürgerinitiative, einer Nichtregierungsorganisation oder einer Partei angehört. Wichtig ist, dass man bereit ist, sich selbst zu engagieren und seine Überzeugungen in die politische Diskussion einzudringen. Denn: Nur wer mitmacht und sich beteiligt, kann auch mitbestimmen!








