5 Fragen an Ute Granold, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Ute Granold (geb. am 2.3.1955 in Mainz). Politisch bin ich bereits seit mehr als drei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik aktiv. Für meine Heimatgemeinde Klein-Winternheim engagiere ich mich seit 19 Jahren als Ortsbürgermeisterin. Dem Kreistag Mainz-Bingen gehöre ich seit 1994 und dem Deutschen Bundestag seit 2002 an. Davor war ich 7 Jahre Abgeordnete im rheinland-pfälzischen Landtag. Meine Geburtsstadt Mainz und die Region Rheinhessen sind meine Heimat und liegen mir daher besonders am Herzen. Aus meiner täglichen Arbeit als Rechtsanwältin und Ortsbürgermeisterin kenne ich die die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort genau und kann diese Eindrücke mit nach Berlin nehmen.
Ausführliche Informationen über meine Arbeit und meine Person finden Sie auf meiner Homepage www.granold.de.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit im Deutschen Bundestag liegt in der Rechts- und Familienpolitik. Ich bin Mitglied im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages und in der Arbeitsgruppe „Recht“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Sprecherin für Fragen des Familienrechts. Darüber hinaus engagiere ich mich auch als Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe für die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. In der Arbeitsgruppe für "Menschenrechte und humanitäre Hilfe" bin ich die Unionsberichterstatterin für die Themenbereiche Frauen, Kinder, Jugend, Menschenhandel und die Regionen Balkan und Lateinamerika. In den vergangenen Monaten ist darüber hinaus das Thema „Glaubensfreiheit“ immer stärker in den Mittelpunkt meiner menschenrechtspolitischen Arbeit gerückt. Des Weiteren vertrete ich die Arbeitsgruppe im Koordinierungsausschuss für humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amtes. Als Mitglied im „Parlamentskreis Mittelstand“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist für mich die Schaffung und der Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen vorrangig, besonders in mittelständischen Handwerks- und Industriebetrieben als dem Rückgrat unserer Volkswirtschaft.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die Soziale Marktwirtschaft hat unserem Land Wohlstand und Stabilität gebracht, weil sie auf Verantwortungsbewusstsein beruht. CDU und CSU arbeiten daran, die Soziale Marktwirtschaft auch international zu verankern, damit diese internationale Wirtschaftskrise überwunden wird und sich nicht wiederholt. Das ist das Beste für unsere Zukunft. CDU und CSU stehen für die Zukunft Deutschlands. Wir bewahren das, was sich bewährt hat und verändern dort, wo es notwendig ist. Als Volksparteien richten CDU und CSU sich an alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Unsere Motivation ist die Liebe zu unserer Heimat. Wir wollen dem Menschen dienen. Unser Anspruch ist es, Deutschland in eine sichere und gute Zukunft zu führen.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Der Wahlkampf von Barak Obama hat gezeigt, wie groß das Mobilisierungspotenzial des Internets im Wahlkampf sein kann. Allerdings lassen sich die Konzepte und Ideen aus den USA nicht 1:1 auf Deutschland übertragen. Der Stellenwert des Internets wird im Vergleich zur Bundestagswahl 2005 deutlich höher sein, da jetzt mit Portalen wie Studi-VZ, Twitter und Co. eine ganz neue Form der Web-Kommunikation entstanden ist. Allerdings darf das Internet nicht zum Selbstzweck werden und kann keine Inhalte ersetzen. Denn nur mit der richtigen Botschaft sind die Menschen zu erreichen und zu überzeugen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Demokratie lebt vom Mitmachen. Deshalb mein Appell: Beteiligen Sie sich, mischen Sie sich ein und gehen Sie am 27. September 2009 zur Wahl!








