5 Fragen an Ulrike Flach, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin am 1. Januar 1951 in Oberhausen geboren und bin –mit Ausnahme meines Studiums in Mainz, London und Genua- dem Ruhrgebiet treu geblieben. Ich habe einen Abschluss als Diplomübersetzerin, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Seit über 30 Jahren wohne ich jetzt in Mülheim an der Ruhr und vertrete diese Region auch als Abgeordnete im Bundestag.
Im Bundestag sitze ich für die FDP-Fraktion im Haushaltsausschuss. Dort bin ich natürlich in erster Linie dafür zuständig, der Regierung bei allen finanziellen Dingen auf die Finger zu schauen. Um uns die Arbeit jedoch etwas zu erleichtern, haben sich meine Kollegen aus der Fraktion und ich die Aufgabenbereiche aufgeteilt. Ich persönlich bin deshalb zuständig für die Haushalte der Ministerien für Finanzen, Wirtschaft, Umwelt sowie Bildung und Forschung.
Außerdem bin ich Technologiepolitische Sprecherin der Fraktion. In dieser Funktion begleite ich Gesetzesvorstöße der Regierung kritisch und vertrete die Position der FDP im Parlament. Von der embryonalen Stammzellforschung, über die Raumfahrt bis zum Elektroauto reicht dabei dieser Themenbereich.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
In meiner Funktion als Haushälter setze ich mich besonders für den sparsamen Umgang mit Steuergeldern ein. Deswegen haben wir als FDP in den letzten Jahren Sparvorschläge über rund 40Mrd.€ gemacht, von denen übrigens kein einziger von der großen Koalition mitgetragen wurde. Das spricht wieder einmal Bände über das Ausgabenverhalten der derzeitigen Bundesregierung.
Im Technologiebereich liegt mein Schwerpunkt bei der Förderung innovativer technologischer Konzepte – ein Land ohne Innovationen wird den Wettbewerb innerhalb einer globalisierten Welt verlieren.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die FDP weiß, dass Reformen notwendig sind und sie hat auch keine Angst, dafür einzustehen. Wir wollen ein niedriges, gerechtes und einfaches Steuersystem, verbunden mit einer grundlegenden Reform des Gesundheits- und Rentensystems und einer Sanierung der Bundes- und Länderhaushalte. Nur so wird es uns gelingen, auch zukünftigen Generationen Wohlstand zu sichern.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet hat für mich in diesem Jahr natürlich einen höheren Stellenwert als bei den vergangenen Wahlkämpfen. Die technischen Möglichkeiten und diversen Plattformen im Netz schaffen viele neue Wege, sich zu präsentieren und vor allem mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Auf meiner Homepage www.ulrike-flach.de finden sich jetzt viel mehr Fotos, interaktive Karten und Videos als noch vor einem Jahr. Ich denke, dass die Nutzer der Seite über meine Arbeit heute viel besser und umfassender informiert werden. Man kann ganz klar sagen, dass ich für den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 viel aktiver im Netz geworden bin.
Deshalb bin ich inzwischen auch auf diversen Plattformen im Netz vertreten und habe entsprechende Profile eingerichtet. Sehr intensiv nutze ich das Portal von Twitter, welches ich auch direkt mit meinem Facebook-Profil vernetzt habe. Somit habe ich die Möglichkeit, direkt und unverzüglich bestimmte Themen anzusprechen und der Stimmung bei Bürgern und Freunden auf dem Zahn zu fühlen. Speziell mit der jüngeren Wählerschaft trete ich über MeinVZ in Kontakt. Gerade dieses Forum hat sich als sehr diskussionsfreudig erwiesen und mich wieder mal davon überzeugt, dass sich Jugendliche doch für Politik, und das was in unserem Land passiert, interessieren. Außerdem habe ich noch ein Profil bei Youtube und für den Kontakt zu Personen in der Wirtschaft ein profil bei Xing.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Gehen Sie wählen! Der größte Irrtum der Nichtwähler ist, dass der Stuhl im Parlament leer bliebe, nur weil man seine Stimme nicht abgibt. Im Gegenteil: wer nicht wählt, macht Platz für die, die man nicht will.







