5 Fragen an Hubert Hüppe, MdB

von duwählst.de am 04.09.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Mein Name ist Hubert Hüppe. Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern.

Ich bin Bundestagsabgeordneter und vertrete im Bundestag den Wahlkreis Unna I mit den Städten Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Schwerte und Unna.

Meine Hauptarbeit im Bundestag liegt in meiner Funktion als Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Alles in der Politik, was Menschen mit Behinderungen betrifft, wird an mich herangetragen.

Ein weiteres Arbeitsfeld sind medizinische Grundsatzfragen und Gentechnik. Dazu gehören die Bereiche Stammzellforschung, Patientenverfügung, Gendiagnostik, Spätabtreibung, Transplantationsmedizin.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Ich setze mich dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderungen miteinander leben, lernen und arbeiten können, ohne Hindernisse - ganz selbstverständlich.

In der Bioethik kämpfe ich dafür, dass die Würde des Menschen im Bereich der Forschung und Medizin eingehalten wird und jeder Mensch ein Lebensrecht hat.

Im Wahlkreis arbeite ich dafür, dass die Menschen einen Arbeitsplatz bekommen/behalten und Jugendliche eine vernünftige Ausbildung bekommen.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Die CDU hat vor der letzten Wahl 2005 die unbequemen Wahrheiten (z.B. Mehrwertsteuererhöhung) vor der Wahl gesagt. Wir haben in drei Jahren die Arbeitslosigkeit von 5 Millionen arbeitslosen Menschen auf 3 Millionen reduziert und den Haushalt saniert. Ohne diese Maßnahmen wäre die weltweite Krise für uns zur Katastrophe geworden. Auch in der Krise hat die CDU-geführte Bundesregierung unter Frau Merkel schnell reagiert, die Privatanlagen der Sparer gesichert und durch die Finanzierung der Kurzarbeit die Massenarbeitslosigkeit verhindert. Während andere Parteien mehr Staat wollen oder nur Markt, setzen wir auf den Ausgleich von Markt und sozialer Verantwortung.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Ich gebe dem persönlichen Gespräch immer noch den Vorrang. Das Internet ist inzwischen auch im Walkampf nicht mehr wegzudenken. Ich stelle meine politische Arbeit auf meiner Homepage dar: www.huberthueppe.de.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Auf jeden Fall wählen gehen. Aber noch besser wäre, sich auch selbst politisch zu engagieren. Es ist immer noch besser, zu handeln als behandelt zu werden.

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