5 Fragen an Rolf Schwanitz, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Rolf Schwanitz, ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und feierte in diesem Jahr meinen 50. Geburtstag. Seit 1990 vertrete ich als Mitglied der SPD-Fraktion das Vogtland im Deutschen Bundestag. Von 1998 bis 2005 war ich Staatsminister beim Bundeskanzler und seit 2005 bin ich Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Junge Menschen brauchen Perspektiven. Deshalb ist mir der Bildungsstandort Vogtland - insbesondere der Ausbau der Studienakademie Plauen - sehr wichtig. Außerdem brauchen wir im Vogtland moderne Verkehrswege für die Menschen und für neue Arbeitsplätze. Daher setze ich mich dafür ein, dass u.a. die Göltzschtalumgehung zügig fertig geplant, finanziert und gebaut wird. Ein bedeutsames Thema ist für mich auch der Rechtsextremismus. Ich finanziere Projekttage gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit an vogtländischen Schulen, organisiere Veranstaltungen und lokale Aktionen gegen Rechtsextremismus und engagiere mich beim Projekt "Endstation Rechts" (www.endstation-rechts-sachsen.de). Und schließlich ist eine stärkere Beteiligung der Bürger an den Entscheidungen der Politik für mich nicht nur ein Lippenbekenntnis. Dazu habe ich ein "Bürgerparlament" ( www.buergerparlament.net) ins Leben gerufen.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Weil die SPD dafür eintritt, dass unser Land die Lehren aus der Krise zieht, Arbeit ordentlich bezahlt wird, es starke Arbeitnehmerrechte und einen handlungsfähigen Sozialstaat gibt, erneuerbare Energien gefördert und Atomkraftwerke abgeschaltet werden, Kinderarmut bekämpft wird und Alleinerziehende besser unterstützt werden.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet hat nicht nur zu Wahlkampfzeiten einen hohen Stellenwert für mich. Ich habe eine aktuelle Homepage (www.rolf-schwanitz.de) und bin in sozialen Netzwerken aktiv.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Ich selbst kann erst seit 20 Jahren frei wählen. Deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, mit entscheiden zu können, was für eine Politik gemacht wird. Informieren Sie sich über die Ziele der einzelnen Parteien und verzichten Sie nicht auf das Recht wählen zu gehen.







