5 Fragen an Marianne Schieder, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Marianne Schieder, geboren 1962, aufgewachsen als älteste von fünf Schwestern auf unserem Bauernhof in Schwarzberg, Marktgemeinde Wernberg-Köblitz.
Nach dem Jurastudium in Regensburg und dem 2. Staatsexamen arbeitete ich als Landesgeschäftsführerin der Kath. Landjugendbewegung Bayern. 1990 trat ich der SPD bei, gehörte von 1994 bis 2005 dem Bayerischen Landtag an und wurde 2005 in den Deutschen Bundestag gewählt. Dort bin ich Mitglied des Rechtsausschusses, Mitglied des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Mitglied im Ethikbeirat, stellv. Mitglied der Kommission des Ältestenrates für die Rechtsstellung der Abgeordneten und stellv. Mitglied im Unterausschuss Europarecht.
Seit 1996 bin ich außerdem Markträtin in Wernberg-Köblitz, Kreisrätin und stellvertretende Landrätin im Landkreis Schwandorf.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Als Sozialdemokratin engagiere ich mich für ein gutes und faires Miteinander. Die Gesellschaft lebt vom gelungenen Miteinander von Jung und Alt, Männern und Frauen, der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie einer Kultur der Anerkennung, die kulturelle Vielfalt und unterschiedliche Leistungsfähigkeit akzeptiert. Da ehrenamtliches Engagement unsere Gesellschaft zusammenhält, setze ich mich für eine Stärkung und Förderung sozialer Netzwerke vor Ort ein.
Als Vertreterin eines ländlich geprägten Wahlkreises liegt mir die konsequente wirtschaftliche, soziale und kulturelle Förderung des ländlichen Raumes sehr am Herzen. Dazu gehört der weitere Ausbau der Infrastruktur (Straße, Schiene und Breitband) ebenso wie der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und eine wirksame Mittelstands- und Wirtschaftsförderung des Grenzraums. Wir brauchen starke Kommunen, die ihren Aufgaben gerecht werden können, sei es bei der Bereitstellung von Kinderbetreuung über die Ausstattung von Schulen, bis hin zu Straßen und Versorgungsnetzen.
Wichtig ist mir vor allem auch die Sicherstellung von gerechten Löhnen und menschenwürdigen Löhnen und starker Arbeitnehmerrechte. Die sozialen Sicherungssysteme müssen auf ein breites Fundament gestellt werden. Dazu ist die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung wichtig.
Vehement trete ich für die Beibehaltung des Ausstiegs aus der Atomenergie ein.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die SPD hat ein Regierungsprogramm für die Menschen in unserem Land vorgestellt, in dem sie genau sagt was sie will. Hierin finden sich Antworten auf gesellschaftliche Entwicklungen, die Finanzkrise und eindeutige Vorstellungen für die Zukunft unseres Landes.
Konkret haben wir 8 zentrale Ziele in unserem Regierungsprogramm formuliert:
- Gute Löhne für gute Arbeit – und zwar für alle!
- Erstklassige Bildung ohne Gebühren!
- Klimaschutz mit sicherer Energie statt gefährlicher Atomkraft!
- Unterstützung für unsere Familien!
- Echte Gleichstellung für Frauen!
- Ein tolerantes Land für alle!
- Eine menschliche Gesellschaft statt ungezügeltem Kapitalismus!
- Fortschritt durch Bildung, Arbeit und Nachhaltigkeit!
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Der Stellenwert des Internets ist seit dem Bundestagswahlkampf 2005 noch einmal gewaltig gestiegen. Ich als Abgeordnete erhalte die Möglichkeit mich und meine Vorstellungen auf meiner Homepage www.marianne-schieder.de zu präsentieren. Meine Partei die SPD präsentiert auf www.spd.de ihr Programm und geht auf www.eintreten-ab-18.de besonders auf die Interessen junger Wählerinnen und Wähler ein.
Und Sie als User haben auf einer Vielzahl von Plattformen wie dieser die Chance sich schnell und umfassend über Kandidaten und Inhalte zu informieren und mit uns Abgeordneten in Kontakt zu treten. Es würde mich freuen, wenn Sie diese Chance nutzen würden!
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Kurz und einfach: gehen Sie zur Wahl! Informieren Sie sich, bilden Sie sich eine Meinung und treffen Sie eine Entscheidung. Verschenken Sie nicht die Möglichkeit auf die Politik der nächsten vier Jahre Weichenstellungen für die Zukunft zu nehmen!







