5 Fragen an Sönke Rix, MdB

von duwählst.de am 20.08.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich heiße Sönke Rix, bin 33 Jahre alt und seit 2005 Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde. Nach meinem Zivildienst habe ich eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher gemacht und anschließend als Fachkraft für Berufs- und Arbeitsförderung in der Eckernförder Werkstatt gearbeitet. Ich bin in Eckernförde aufgewachsen und lebe hier sehr gerne. Vor meiner Tätigkeit im Deutschen Bundestag habe ich mich bereits 10 Jahre in der Kommunalpolitik in Eckernförde engagiert. Seit 2002 bin ich Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Rendsburg-Eckernförde. In meiner Freizeit gehe ich gerne ins Kino oder auf Konzerte, fahre Rad und rudere ab und zu.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

In den letzten vier Jahren war ich als Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an wichtigen Entscheidungen beteiligt, wie z.B. der Einführung des Elterngelds, dem Krippenplatzausbau und der Erhöhung von Kindergeld und Kinderzuschlag. Besonders eingesetzt habe ich mich auch für die Stärkung der Jugendfreiwilligendienste und für bessere Bedingungen beim Zivildienst.
Außerdem setze ich mich dafür ein, dass die guten Programme und Projekte gegen Rechtsextremismus weiterhin Geld vom Bund erhalten. Wie nötig dieses Engagement ist, zeigen immer wieder Studien und Befragungen. Gerade Jugendliche sind danach zunehmend durch fremdenfeindliches, intolerantes und rassistisches Gedankengut zu beeinflussen. Jeder Euro im Kampf gegen Rechtsextremismus ist ein Euro für die Zukunft der Demokratie.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Die SPD steht für eine gerechte Politik.
In den vier Jahren der Großen Koalition war die SPD der Garant für den Sozialstaat und die soziale Marktwirtschaft. Die wichtigsten Ziele, für die ich gemeinsam mit meiner Partei, der SPD, kämpfe, sind:

  • dass die Menschen für ihre Arbeit faire Löhne bekommen.
  • dass der Sozialstaat auch in der Krise handlungsfähig bleibt.
  • dass Bildung von Anfang an kostenlos ist und jeder Schulabgänger einen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommt und damit die Chance auf eine gute und gesicherte Zukunft hat.
  • dass Männer und Frauen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn bekommen.
  • dass der Atomausstieg nicht angetastet wird.
  • dass Rechtsextremismus und Gewalt in unserem Land keinen Platz haben.

Nur mit der SPD können diese Ziele erreicht werden. Deshalb: SPD wählen!

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Das Internet bietet sehr gute Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und auch zur Mobilisierung. Nicht umsonst informieren sich viele Menschen - besonders die jungen - ausschließlich über das Internet.
Ich selbst lege großen Wert auf eine informative und übersichtliche Homepage, zusätzlich bin ich aktiv in sozialen Netzwerken wie facebook und meinVZ. Das ist aber nur ein Baustein im Wahlkampf 2009. Das Wichtigste bleibt: der persönliche Kontakt und die Gespräche mit meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Demokratie lebt von der Beteiligung und vom Mitmachen. Natürlich ist es wichtig zu wählen. Jede Stimme für eine demokratische Partei stärkt die Demokratie.
Doch nicht nur in Zeiten des Wahlkampfs leben wir in einer Demokratie. Auch in den vier Jahren dazwischen brauchen wir Rückmeldungen, Interesse und Engagement. Deshalb: Mischen Sie sich ein, treten Sie in Kontakt mit Ihren politischen Vertretern vor Ort oder: werden Sie selbst einer. Denn Politik kann tatsächlich etwas bewegen.

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