5 Fragen an Waltraud Wolff, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin Waltraud Wolff. Ich bin Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion. Zur Bundestagswahl trete ich für den Wahlkreis 68, Börde/Jerichower Land, an.
Ich bin 53 Jahre alt, habe 4 erwachsene Kinder und 3 Enkel. Ich wurde im südlichen Sachsen-Anhalt in eine Bergmannsfamilie geboren. Von Beruf bin ich Sonderschullehrerin für Geistigbehinderte. Nach der Wende arbeitete ich bis 1998 als Schulleiterin der Gerhard-Schöne-Schule in Wolmirstedt.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Für soziale Gerechtigkeit. Das heißt zuallererst: Gerechter Lohn für gute Arbeit! Wir brauchen gesetzliche Mindestlöhne überall dort, wo sich die Tarifparteien nicht auf verbindliche Löhne einigen können. Das heißt auch: Gute Bildung für alle, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern - also: Keine Studiengebühren!
Auch der Verbraucherschutz ist mir sehr wichtig. Ein besserer Verbraucherschutz soll die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken. Jeder Mensch in Deutschland muss die Möglichkeit haben, sich ohne gentechnisch veränderte Lebensmittel zu ernähren.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Warum SPD wählen? Weil Gesundheit kein Luxusprodukt werden darf. Weil die SPD für Arbeitsplätze und den Mindestlohn kämpft. Weil Bildung nicht vom Konto der Eltern abhängen darf. Und weil Atomkraft von gestern, saubere Energie die Zukunft ist.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Er nimmt immer mehr zu. Fast alle Fragen kommen mitlerweile per E-Mail, immer mehr über Facebook, MeinVZ und Twitter. Mir ist es wichtig dort erreichbar zu sein, wo sich die Menschen auch sonst austauschen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Geht zur Wahl. Es macht einen Unterschied, wer regiert. Atomausstieg? Mindestlohn? Nur zwei Themen, über die die Bundestagswahl entscheidet. Darum: Mitentscheiden und wählen gehen.








