5 Fragen an Alexander Ulrich, MdB

von duwählst.de am 12.08.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich bin Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE, 2. Bevollmächtigter der Gewerkschaft IG Metall Kaiserslautern sowie gelernter Werkzeugmacher bei der Opel AG.

Im Bundestag wirke ich als Obmann meiner Fraktion im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, als stellv. Vorsitzender der deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe sowie als Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Ich setze mich für soziale Gerechtigkeit ein. Die Wirtschaftskrise lässt sich nur mit einer Politik im Interesse der Bevölkerungsmehrheit, insbesondere Arbeitnehmer und sozial Bedürftige, überwinden.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Wir sind die einzige Partei die die Ursachen der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise seit 80 Jahren anpackt. Die Wirtschaftskrise hat zwei Ursachen: Erstens, die Beseitigung aller Verkehrsregeln auf den internationalen Finanzmärkten. Zweitens, die Enteignung von Arbeitnehmern, Rentnern und sozial Bedürftigen. Denn wenn die Menschen kein Geld in die Geschäfte bringen werden Unternehmen nicht investieren und Banken das Geld ins Casino tragen.

DIE LINKE. ist außerdem die einzige Partei, die völkerrechtswidrige Kriege ablehnt und mit einem Zukunftsinvestitionsprogramm die Energiewende einleiten möchte.

Im Unterschied zu den anderen Parteien haben wir ein seriös finanziertes Wahlprogramm. Ein Mix aus Steuerentlastungen für kleine und mittlere Einkommen sowie eine stärkere Belastung von Konzernen, Vermögenden und Besserverdienenden ist notwendig.

Die entscheidende Frage nach den Bundestagswahlen wird lauten: wer zahlt die Zeche für die Krise?

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Das Internet hat einen hohen Stellenwert. Denn mit neuen Technologien verändert sich immer auch der Alltag der Menschen. Früher kamen die Menschen noch zum gemeinsamen Radio hören, im Betrieb oder auf öffentlichen Plätzen zusammen. Mit den unterschiedlichen Arbeitszeiten der Menschen hat dies nachgelassen. Aber Fernsehen und Internet erreichen die Menschen heute direkt in ihrem Wohnzimmer. Doch gerade die erfolgreiche Kampagne des US-Präsidenten Barack Obama hat bewiesen, das Internet kann den Wahlkampf auf der Strasse nicht ersetzen.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Gehen sie zur Wahl. Am liebsten wäre mir eine Stimme für DIE LINKE, es sieht ja schließlich keiner zu. Wichtiger aber noch, engagieren Sie sich auf der Strasse, am Arbeitsplatz oder im Internet. Denn nichts ändert sich ohne Druck von den Menschen.

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