5 Fragen an René Röspel, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist René Röspel, ich bin in Hagen geboren, verheiratet und Vater von vier Kindern. Ich bin Diplom-Biologe und seit 1998 der direkt gewählte SPD-Bundestagsabgeordnete für Hagen, bzw. seit der Veränderung des Wahlkreiszuschnittes, auch für die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm. Seit 2005 habe ich das Amt des stellvertretenden Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion für Forschung und seit 2008 den Vorsitz des Ethikbeirates des Bundestages inne.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Als direkt gewählter Abgeordneter setze ich mich natürlich besonders für die Belange der Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis ein. Dabei bin ich Ansprechpartner für alle Nöte und Fragen, die mit der Bundespolitik zusammenhängen. Im Bundestag engagiere ich mich besonders für die Themen Umwelt und Forschung. Außerdem setze ich mich seit 2002 intensiv mit ethischen Fragen im Bereich der Medizin und Naturwissenschaften auseinander. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit Sozialpolitik. Mein Ziel ist es, mehr Solidarität bei der notwendigen Umgestaltung unserer Gesellschaft zu erreichen und die Chancen und Lasten gerechter zu verteilen.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Bei der Bundestagswahl am 27. September entscheiden Sie, ob unser Land weiter auf dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit aufbaut oder ob Privatinteressen vorherrschen und das Soziale verloren geht. Die SPD steht für gute Arbeit mit guten Löhnen und fairen Arbeitsbedingungen. Arbeitsplätze werden in Deutschland nur sicher bleiben und neu entstehen können, wenn wir in neue Technologien investieren, Bildung und Ausbildung fördern und den Wissenschafts- und Studienstandort Deutschland stärken. Wir wollen soziale Gerechtigkeit, dafür brauchen wir gute Bildungschancen für alle. Unseren Kindern wollen wir eine Welt hinterlassen, in der sie leben können. Nachhaltige Umweltpolitik beinhaltet für uns deshalb den Ausstieg aus der Atomkraft und den Ausbau der regenerativen Energietechniken. Besonders in der Steuer-, Gesundheits- und Rentenpolitik kommen große Herausforderungen auf uns zu. Die Lösungen müssen sozial verträglich umgesetzt werden. Deshalb ist klar, starke Schultern werden in Zukunft mehr tragen müssen.
In den letzten vier Jahren haben wir in einer schwierigen Koalition trotz eines konservativen Koalitionspartners vieles umsetzen können. Mit einer starken SPD wollen wir in der neuen Legislatur unsere erfolgreiche Politik fortsetzen. Wir stehen für eine soziale Marktwirtschaft in einer sozialen Gesellschaft.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Medium Internet nutze ich auch außerhalb des Wahlkampfes, meine Homepage lautet www.roespel.de. Das Internet eignet sich dabei besonders gut für die Kommunikation von kurzen bzw. kurzfristigen Information. Vor allem für jüngere Bürgerinnen und Bürger ist es als Informations- und Kommunikationsquelle nicht mehr wegzudenken.
Genauso gibt es aber weiterhin Bevölkerungsgruppen, die die Vorteile des neuen Mediums kaum nutzen, dazu zählen beispielsweise ältere Menschen, sozial Schwache und Arbeitslose. Auch weiß ich, dass Unklarheiten oft besser in einem persönlichen Gespräch geklärt werden können. Deshalb versuche ich bei allen Vorteilen des Mediums Internet die traditionellen Kommunikationswege nicht zu vernachlässigen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Die blutigen Auseinandersetzungen in anderen Ländern nach gefälschten Wahlen erinnern uns daran, welche Machtverschiebungen mit der Ausübung des Wahlrechts einhergehen können. Auch das deutsche Wahlrecht ist ein hart erkämpftes Bürgerrecht. Es macht einen großen Unterschied, welche Partei und am Ende auch welche Personen in Berlin regieren und über die einzelnen Themen verhandeln. Das habe ich in meiner Arbeit oft genug erfahren.
Am 27. September haben Sie die Möglichkeit zu entscheiden, wie unsere Gesellschaft in Zukunft gestaltet werden soll! Nutzen Sie Ihr Bürgerrecht und gehen Sie wählen!








