5 Fragen an Dr. Kristina Köhler, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich heiße Kristina Köhler, bin 32 Jahre alt und in Wiesbaden geboren. In Mainz habe ich Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie sowie Geschichte studiert und als Diplom-Soziologin 2002 mein Studium abgeschlossen. 2009 habe ich am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz promoviert. Seit 2002 vertrete ich Wiesbaden im Deutschen Bundestag. Dort bin ich Mitglied im Innenausschuss und die Obfrau der CDU/CSU-Fraktion im BND-Untersuchungsausschuss.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Als Innenpolitikerin ist es mir besonders wichtig, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen extremistische Bewegungen aller Art geschützt wird. Ich mache dabei keinen Unterschied zwischen Rechtsextremen, Linksextremen oder Islamisten. Hetze gegen unsere Werteordnung, die Unterdrückung von Frauen und Andersgläubigen können wir nicht tolerieren. Ich stehe für eine Integrationspolitik, die den Erwerb der deutschen Sprache fördert und Integration auf der Grundlage unserer Werte fordert. Darüber hinaus will ich als Wiesbadenerin natürlich vor allem die Interessen der Wiesbadener Bürger direkt im Bundestag vertreten! So habe ich mich bereits erfolgreich gegen einen Umzug des Bundeskriminalamtes nach Berlin eingesetzt oder auch die Sanierung des Statistischen Bundesamtes unterstützt. Ich kämpfe für einen besseren ICE-Anschluss unserer Landeshauptstadt, denn dieser ist wichtig für Pendler und auch für den Wirtschaftsstandort Wiesbaden. Die Anliegen der Bürger erfahre ich in Gesprächen in meinen Bürgersprechstunden, aber auch durch Telefonate und Briefe bzw. Emails.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Dafür gibt es so viele Gründe, dass ich darüber einen Aufsatz schreiben müsste. Aber ich halte es ganz kurz und nenne nur ein paar Punkte: Die CDU ist meiner Meinung nach die einzige Partei, die mit ihrer Wirtschaftspolitik die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise stabilisieren kann. Sie ist auch die einzige Partei, in der über vernünftige Familienpolitik nicht nur geredet wurde, sondern die sie auch durchgesetzt hat. Dazu gehören nicht nur das Elterngeld und der Ausbau von Betreuungsplätzen, sondern auch die steuerliche Absetzbarkeit von Dienstleistungen im Haushalt oder von Handwerkern. Und das sind Dinge, die allen nutzen – Familien und Dienstleistern gleichermaßen.
Ich halte die CDU für realistisch und praxisorientiert – für die Union steht der Mensch im Mittelpunkt der Politik. Die Bürger sollen eigenständig und verantwortungsbewusst handeln können, und zugleich auf den verlässlichen Schutz des Staates vertrauen können.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Zweifelsohne, das WWW ist wichtiger als je zuvor. Ich surfe selbst gerne, für mich gehört das Internet zu meinen bevorzugten Informationsquellen auch politisch. Immer mehr Menschen sind online – also werden wir vor der Wahl unsere Informationen auch ganz selbstverständlich aus dem Internet beziehen. Über meine Arbeit gebe ich daher über meine Homepage (www.kristina-koehler.de), über twitter, facebook und wer-kennt-wen sehr offen Auskunft. Aber natürlich ist Internet nicht alles. Persönliche Treffen und Gespräche kann es nicht ersetzen. Und eine pdf-Datei ist kein Flyer, selbst wenn derselbe Text draufsteht. Und so etwas brauchen wir Menschen einfach. Auch im Wahlkampf.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Wenn man überlegt, was in diesem Jahr alles beispielsweise aus dem Iran berichtet wird, sage ich einfach: Wahlen sind ein Fest der Demokratie. Und dieses Fest sollte gefeiert werden!








